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Drei Themen am Nachmittag

Krummennaab. (von Werner Robl) Schon Pfarrer Kneipp wusste: "Es ist eine reichliche Menge von Mitteln vorhanden, man muss aber die richtige Zusammensetzung wissen, dann kommt man damit zurecht."

Zum Thema „Wohlfühlen im Alter mit den Kräften der Natur“ referierte Hildegard Kern (rechts) aus Nagel. Bild: Werner RoblDie Gesundheit war aber nur eines von drei Themen beim Seniorennachmittag in Krummennaab. Das, was der Bad Wörishofener Webersohn und spätere Geistliche nicht nur von der Kanzel, sondern auch anderswo seinen Schäflein predigte, bestätigte die Nagler Heilpraktikerin, Hildegard Kern, die von der Seniorenbeauftragen Anneliese Krenkel nach Krummennaab eingeladen wurde, um darüber – angefangen vom Kopf bis hinunter zu den Füßen – mehr zu erzählen: Um sich wohl zu fühlen und fit zu bleiben, brauche man keine Chemie. Kerns Wahlspruch lautet: „Den ganzen Menschen gut behandeln.“ Der gut besuchte – lange - Nachmittag wurde damit zu einem kleinen Ausflug kreuz und quer durch den menschlichen Körper und zu den Zipperlein, mit denen man sich, vor allem bei zunehmendem Alter, tagtäglich herumplagen muss.

Für alles gibt es ein Kräutlein. „Man muss sie kennen und sich über ihre wohltuenden Eigenschaften informieren“, empfahl die Referentin mit Blick auf die mitgebrachte Literatur. Damit könne man die Pflanzen näher bestimmen, erklärte die Naglerin, die auch eine Auswahl frischer oder wenigstens frisch wirkender Heilkräuter (weil in Folie eingeschweißt) zuvor gesammelt und mitgebracht hatte. „Nicht am Straßenrand oder frisch gedüngten Flächen, also nur an unbelasteten Stellen sollte man sie pflücken“, mahnte sie. So rückten einmal mehr die Brennnesseln, Löwenzahn, Kamille und Johanniskraut in den Mittelpunkt, aber auch Pflänzlein, von denen man erst am Nachmittag erfuhr, dass auch sie heilende Kräfte besitzen. Die Kraft habe freilich einen Grund, erklärte Fachfrau Kern die wohltuenden Eigenschaften: „Dort wo sie wachsen ist es nicht immer nahrhaft, daher entwickelt das duftende Grün auch eine besondere Lebensenergie, die man für sich nutzen kann.“ Mehr als eine Stunde lang – immer wieder auch unterbrochen von Fragen und Anregungen aus dem Publikum – machte Sven Lehner vom BRK-Kreisverband stellte die „Rote-BRK-Notfalldose" vor, die jeder im Kühlschrank aufbewahren sollte. Bild: Werner Robldie Kräuterfrau deutlich: gegen alles sei ein Kraut gewachsen.

 

 „Heute schlagen wir gleich drei Fliegen mit einer Klappe“, freute sich Bürgermeister Ulli Roth über die Themenvielfalt beim Juni-Seniorennachmittag, den Anneliese Krenkel auf die Beine gestellt hatte. Damit meinte er zum einen den Schwerpunkt: „Sich im Alter wohlfühlen mit den Kräften der Natur“, zudem auch die „Rote-BRK-Dose“, die Sven Lehner mitgebracht hatte, um sie den Krummennaaber Senioren einmal näher vorzustellen. Gefüllt mit den für den Notfalldienst, bzw. Krankenhäusern wichtigen Informationen stelle man sie praktischerweise in den Kühlschrank. „Den hat jeder daheim stehen“, empfahl der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer, der zudem (gemeinsam mit Bürgermeister Roth und Krenkel) versprach: „Beim adventlichen Nachmittag, bei dem auch der Erbendorfer Zitherclub und Autor Werner Robl zu Gast sein werden, bekommen sie diese von der Gemeinde geschenkt.“

Martin Schmid hatte den mobilen Dorfladen und nähere Informationen darüber mitgebracht. Mit einem Geschenk bedankte sich Anneliese Krenkel für den Besuch aus Erbendorf. Bild: Werner RoblDie von Uli Roth versprochene „Fliege Nummer 3“ entpuppte sich als der mobile Dorfladen und Martin Schmid, dem Geschäftsführer der „Steinwald Dorfladen GmbH“. Noch aber sei das Fahrzeug unterwegs, bat er um Geduld. „In wenigen Minuten aber fährt er vor. Sie dürfen das Fahrzeug besichtigen und zur „Probe“ einkaufen.“ Zweimal pro Woche macht der rollende Klein-Supermarkt in Krummennaab, einmal in Thumsenreuth Station. Mit welchen Angebot es unterwegs ist, und wie der von staatlicher Seite geförderte Dorfladen auf Rädern seinerzeit auf den Weg gebracht wurde, erklärte Martin Schmid im Rahmen seines Vortrages, bei dem auch der versprochene Kaffee und Kuchen, dazu eine kleine Süßigkeit (alles spendiert von der Gemeinde) nicht fehlen durfte.

 

 
 
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